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Aktuelles aus dem Team

Bürgerbeteiligung: Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen in der Region Magdeburg

06.06.2019

In der Landeshauptstadt Magdeburg findet derzeit ein Online-Bürgerbeteiligungsverfahren zum Thema Radschnellverbindungen für die Region Magdeburg statt. team red untersuchte im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg im Rahmen einer Machbarkeitsstudie mögliche Potenziale in Trassenkorridoren und erarbeitet derzeit die mögliche Linienführung entsprechender Radschnellverbindungen in die benachbarten Gemeinden. In diesem Zusammenhang können nun auch die Bürgerinnen und Bürger im Zuge einer Online-Bürgerbeteiligung vom 29. Mai bis zum 12. Juni an der Linienfindung mitwirken und vorgeschlagene Trassenführungen kommentieren oder eigene Ideen auf einer interaktiven Karte einzeichnen.
Zudem können Ideen und Beiträge kommentiert und bewertet werden.

Grundlegende Informationen zu Radschnellwegen, was bei der Planung dieser berücksichtigt werden muss und welche Anforderungen gelten, können Sie hier nachlesen: https://www.buergerbeteiligung.de/magdeburg/radschnellverbindungen

Offenbach: Radfahren im Alltag

31.05.2019

Das Projekt „Radfahren im Alltag“ vom Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach wird von team red betreut und ist Ende April 2019 gestartet. In dem Projekt sollen Radfahranfängerinnen durch Radfahr-, Verkehrssicherheitstrainings und begleiteten Fahren mit Radfahrlotsinnen über 12 Wochen ertüchtigt werden, zukünftig Wege im Straßenverkehr sicher zurückzulegen. Das Ziel ist es einerseits, Wege die derzeit mit dem MIV oder ÖPNV gefahren werden, zu minimieren und andererseits die Mobilität der Frauen zu stärken. Durch das gemeinsame Fahren können ideale Radrouten gefunden werden und außerdem Fahrradtaschen und Fahrradanhänger eingesetzt werden, um zu erlernen, wie (größere) Einkäufe und Kinder mit dem Fahrrad transportiert werden können. Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bis 2020 gefördert.

Projekt StatusRad erfolgreich gestartet!

24.05.2019

Vom 6. bis 10. Mai startete das Projekt StatusRad an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Im Rahmen der Projektwoche konnten die Schüler*innen verschiedene Radtypen kennenlernen und testen, so zum Beispiel Lastenräder, E-Bikes oder Rennräder. Wie Projektleiterin Antje Merschel berichtete, waren besonders die weniger alltäglichen Fahrräder dabei besonders umworben. Bei dem Ausflug zur Herkules-Statue in Kassel hatten dann natürlich auch die Schüler*innen die Nase vorn, die das Glück hatten, mit einem E-Antrieb den 530-Meter-Anstieg zu meistern. Damit konnten die Jugendlichen erfahren, dass auch in schwierigeren Topografien das Fahrrad für den Alltag geeignet ist. „Ich hoffe, dass besonders für die kurzen Wege zukünftig das Fahrrad priorisiert wird“, so Sportlehrer André Krug.

Neben Medienvertreter*innen des Hessischen Rundfunks waren auch Mitarbeiter*innen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie Vertreter*innen des Nordhessischen Verkehrsverbund (Stabstelle Mobilität im ländlichen Raum) anwesend. So berichtete die Hessenschau kompakt (https://statusrad.bike/hessenschau-kompakt-6-mai-2019/) und der Hörfunk über das Projekt. Tenor ist: Das Fahrrad ist nicht nur cooler, es ist auch praktischer. Und das bestätigt die Initiatorinnen des Projekts darin, dass das Rad genauso ein Statussymbol sein kann wie das Auto.

Am 3. Juni, dem internationalen Weltfahrradtag, startet nun die zweite Projektwoche an der Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Wilmersdorf. Neben Unterrichtseinheiten, die sich dem Thema Fahrradfahren theoretisch nähern, werden auch hier viele praktische Maßnahmen durchgeführt werden. Dabei wird das Radfahren im Kontext nachhaltiger Entwicklung, Upcycling und Klimaschutz – auch bei den geplanten Radtouren – im Vordergrund stehen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Mehr Infos zum Projekt, zu den Schulen und den Partner*innen finden Sie hier: statusrad.bike

StatusRad – Fahrrad als Statussymbol bei Jugendlichen?

29.04.2019

Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 führen wir unter der Leitung von Antje Merschel das Projekt StatusRad durch. Ziel ist es, Verhaltensänderungen bei Jugendlichen (9. und 10. Klasse, 14–16 Jahre alt) bei der Wahl des Verkehrsmittels Fahrrad nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema zu erwirken. Dazu werden im Mai/Juni 2019 und 2020 an insgesamt fünf Schulen in Deutschland spannende Projektwochen rund um das Fahrrad durchgeführt. Gleichzeitig wird das Nutzungsverhalten und die Einstellung zu Verkehrsmitteln zu verschiedenen Zeitpunkten abgefragt (6-monatige Evaluation). So sollen direkte Einstellungsänderungen festgestellt werden, und auch sogenannte Spill-over-Effekte, also die Wirkung, die der höhere Status des Fahrrads in der Zielgruppe bei anderen Personen hinterlässt.

Zentral sind die aufwändig konzipierten Projektwochen, die sich in vielfacher Hinsicht vom herkömmlichen Unterricht abheben. Im Mittelpunkt steht die Mobilität per Fahrrad, deren Vorzüge und Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, aber vor allem auch die positiven Auswirkungen des Radfahrens auf das Lebensgefühl mit all seinen Facetten. Wichtig ist, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu integrieren, den Status des Radfahrens durch das Ausprobieren von exklusiven Renn-, Lasten und Elektrorädern oder auch von praktischen Klapprädern aufzuwerten und die Bewertung des Rades hin zu einem guten, „coolen/hippen“ Verkehrsmittel positiv zu beeinflussen. Dies gilt gerade im Hinblick auf die Altersgruppe, die dabei ist, sich ein eigenständiges Mobilitätsverhalten zuzulegen und dadurch für sich eine Alternative zum Auto entwickeln kann, noch bevor der Führerschein erlangt wird.

Als Ergebnis steht am Ende der Projektlaufzeit ein Anleitungshandbuch für Schulen, eine Art Toolbox für die Durchführung von Fahrrad-Projektwochen und Unterrichtseinheiten für die 9. und 10. Klassenstufen. Dazu findet im April 2021 eine Abschlussveranstaltung in Berlin statt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse wissenschaftlich aufbereitet und der Fachöffentlichkeit über Vorträge und Veröffentlichungen vorgestellt.

Mit dabei in 2019 sind die Albert-Schweitzer-Schule in Kassel, die Fritz Reuter Oberschule in Berlin Lichtenberg sowie die Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Wilmersdorf. Bleiben Sie auf dem Laufenden, die erste Projektwoche startet nächste Woche!

Näheres zum Projekt, zu unseren Partnern, den teilnehmenden Schulen sowie den aktuellen Ergebnissen finden Sie hier: http://statusrad.bike/

Hauptergebnisse der ADFC-Travelbike Radreiseanalyse 2019

03.04.2019

Wie aus dem Bericht hervorgeht haben Radreisen im Urlaub einen positiven Effekt auf den Umstieg hin zur nachhaltigen Mobilität: 35% der Radurlauber fahren demnach im Alltag (nach der Radreise) mehr als vorher.
Deshalb die gute Nachricht: 2018 konnte erneut ein starker Anstieg der Radreisenden in Deutschland verzeichnet werden: 8% der Gesamtbevölkerung (über 18 Jahren) hat mindestens eine Radreise (3+ Übernachtungen) unternommen. Das sind rund 5,5 Millionen Personen: ein Anstieg um 5,7% im Vergleich zum Jahr 2016 und gegenüber 2017, dem „Schlechtwetterjahr“, sogar um 27%. Neben dem Anstieg der Übernachtungsreisen kann auch ein erfreuliches Ergebnis der Tagesreisen verkündet werden. So sind die Zahlen mit 258 Millionen Tagesreisenden auf ein Allzeithoch geklettert.

Die ADFC-Travelbike Radreiseanalyse 2019 untersucht mithilfe einer Onlinebefragung mit rund 7500 Befragten, welche Radfernwege am Beliebtesten sind, welche touristischen Ziele bevorzugt werden und welcher Stellenwert der Radtourismus in Deutschland hat.

Auch die Gemeinde Timmendorfer Strand ist eine beliebte radtouristische Destination. Dort erstellen wir unter der Projektleitung von Thomas Möller ein Fuß- und Radverkehrskonzept und haben bereits Befragungen und Workshops durchgeführt.

Fuß- und Radverkehrskonzept am Timmendorfer Strand

27.02.2019

team red wurde durch die Gemeinde Timmendorfer Strand beauftragt, ein Fuß- und Radverkehrskonzept zu erstellen. Die Gemeinde mit ca. 9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist eine sehr beliebte touristische Destination mit ca. 12.000 Gästebetten und durchschnittlich 2.000 Tagesgästen.

Im Rahmen der Bestandsaufnahme und Analyse wurde eine Befragung zum Fuß- und Radverkehr unter den Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Im Herbst 2018 war sie angedockt an den ADFC-Fahrradklima-Test. Im zweiten Schritt wurden zwei Workshops zur Bürgerbeteiligung durchgeführt. In einem Workshop wurden generelle Lösungsansätze und Maßnahmenvorschläge vorgestellt und diskutiert. In einem zweiten Workshop wurden die konkreten Wegebeziehungen zwischen Zielen und Quellen des Fuß- und Radverkehrs mit den Teilnehmenden besprochen. Eine wesentliche Herausforderung sind Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr auf der Strandpromenade. Hierfür sind laut Projektleiter Thomas Möller im Projekt Lösungen zu finden, die sowohl die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Belange des Tourismus berücksichtigen.

Forschungsprojekt „StatusRad“ im Rahmen des NRVP 2020

13.11.2018

Ab November 2018 erforscht team red, ob die Akzeptanz des Fahrradfahrens durch intensive Beschäftigung mit dessen Vorteilen erhöht werden kann. Das Projekt „StatusRad“ – Fahrrad als Statussymbol bei Jugendlichen?“ wird aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Es zielt auf die Veränderung und Neubewertung der Attraktivität des Fahrrads in der Altersgruppe der 15 bis 16-Jährigen.

Am zweieinhalbjährigen Pilotvorhaben werden rund 200 Schüler und Schülerinnen der 9./10. Klasse an fünf verschieden Schulen in Deutschland teilnehmen. Zusammen mit den Schulen wird ein Rahmenprogramm für die Fahrrad-Projektwochen entwickelt, die in den Sommermonaten an den Schulen individuell für eine Klasse angeboten werden. Durch zeitlich gestaffelte Befragungen werden Einstellungen (Image, Sicherheit, Komfort, Nützlichkeit) zum Fahrrad und auch dessen Änderungen bei den teilnehmenden Jugendlichen ermittelt. Dabei werden sowohl die Jugendlichen befragt, die an den Projektwochen mitgemacht haben, als auch die der Parallelklassen als Kontrollgruppe, um aus den abweichenden Antworten Auswirkungen der Projektwochen zu ermitteln.

Das Projektteam um Antje Merschel und Carolin Kruse ist zuversichtlich, dass damit wertvolle Daten über die bisher wissenschaftlich noch wenig betrachtete Zielgruppe generiert werden können. Sie erwarten Rückschlüsse darauf, wie noch nicht fahrradaffine oder wenig Rad fahrende Jugendliche erfolgreich angesprochen werden können. Zentral ist dabei die Frage, ob der Status eines Verkehrsmittels einer der entscheidenden Faktoren bei der Entscheidung für oder gegen den Führerschein oder das Rad als Alltagsverkehrsmittel ist.

team red ist Gründungsmitglied des neuen Radlogistik Verband Deutschland

05.10.2018

Logistik mit Cargobikes in Deutschland hat jetzt eine Adresse: In Berlin hat sich der Radlogistik Verband Deutschland (RLVD) als Ableger der European Cycle Logistics Federation (ECLF) gegründet. Bereits im April hatten sich kleine und mittelständische Logistik-Unternehmen mit Akteuren aus Wissenschaft, Verbänden und Beratungsunternehmen, u.a. team red zusammengetan und die Gründung des RLVD vorbereitet. Am 14. September war es dann endlich soweit: die Gründungsversammlung fand in Berlin statt und der Verein wurde somit offiziell.

In der Radlogistik sieht der Verband einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, urbaner Lebensqualität, aber auch effizienten multimodalen Logistiksystemen. Insbesondere die Interessen kleiner und mittelständischen Unternehmen sollen vertreten werden, da sie die Radlogistik in Deutschland maßgeblich voranbringen. Der Verband dient einerseits dem fachlichen Austausch zwischen den Mitgliedern und andererseits als Dialogplattform für Politik, Verwaltung, Medien, Wissenschaft und anderen Verbänden, u.a. durch die geplante öffentliche Jahrestagung.

Weitere natürliche und juristische Personen können bis Ende 2018 dem Radlogistik Verband Deutschland als Gründungsmitglieder beitreten. Weitere Infos finden Sie hier.

Radeln in Skopje, Mazedonien

19.09.2018

Bericht über einen komplexen Transformationsprozess in einer Stadt, in der entspanntes Radfahren noch Zukunftsmusik ist. Durch die Einbeziehung von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft konnten wichtiger Meilenstein erreicht werden: Gegenseitiges Verständnis und ein Aktionsplan zum Einstieg in die Radverkehrsförderung.

Ein wesentliches Problem stellt in der Hauptstadt Mazedoniens die Luftqualität dar. Thomas Böhmer, der als Experte von team red zu einem dreitägigen Workshop der Städte-Plattform Connective Cities in Skopje eingeladen war, stellte in diesem Zusammenhang u.a. das Fahrradpolitikaudit BYPAD vor. Dieses Instrument könnte für Skopje einen systematischen Einstieg in die Radverkehrsförderung unter Einbeziehung aller Stakeholder ermöglichen. Nähere Infos zum Projekt finden Sie hier.

Wir freuen uns, Teil dieser Entwicklung zu sein!

STADTRADELN Hamburg – „Mitarbeiter spielerisch motivieren“

24.07.2018

Das STADTRADELN Hamburg 2018 war ein voller Erfolg! Die 240 Teams mit insgesamt rund 2.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern legten vom 28. Mai bis zum 17. Juni 625.000 km mit dem Rad zurück und vermieden dadurch ganze 88 Tonnen CO2.

Bei der Siegerehrung am 2. Juli wurden bei strahlendem Wetter die aktivsten Radelnden gekürt. Darunter ein Mitglied des Forschungsinstituts DESY, der alleine 1.956 Kilometer zurücklegte.

Weitere Neuigkeiten aus dem Projekt MOVE-Hamburg, im Rahmen dessen das STADTRADELN Hamburg 2018 stattfand, finden Sie unter www.hamburg.de/move/

Gründung des Radlogistik Verband Deutschland

16.04.2018

Am 13. April fand das Symposium der Europäischen Fahrradlogistik-Föderation (ECLF) in Berlin statt und brachte damit viele Akteure der Radlogistik zusammen. Zeitgleich zum Symposium trafen sich deutsche Vertreterinnen und Vertreter der Branche zur ersten gemeinsamen Sitzung und machten damit die Gründung des Radlogistik Verband Deutschland – ECLF Deutsche Sektion bekannt.

Gerade in Städten bieten Cargobikes und Lastenfahrräder eine umweltfreundliche Alternative zum Kraftfahrzeug und entlasten zudem die Menschen durch ruhigere und verkehrsärmere Straßen. Ziel des Verbandes ist es, sich im Bereich der Radlogistik stärker zu vernetzen und damit künftig einen größeren Anteil der Gesamtlogistikbranche einzunehmen. Wir freuen uns, als Gründungsmitglied Teil dieser wichtigen Bewegung zu sein.

Radverkehrsförderung in Skopje, Mazedonien

16.03.2018

Mit Thomas Böhmer war ein Experte von team red zu einem dreitägigen Workshop der Städte-Plattform Connective Cities in Skopje eingeladen. Ziel des Workshops war die Steigerung der Fahrradnutzung in der Mazedonischen Hauptstadt, in der derzeitig nur etwa 1% der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Als Ergebnis wurde ein ambitionierter Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen und Verantwortlichkeiten entwickelt. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Fahrradparken leicht gemacht

03.01.2018

Der Leitfaden Betreiberkonzepte für Fahrradstationen, Sammelschließanlagen und Fahrradboxen liegt jetzt auch gedruckt vor und kann unter der in der rechten Spalte genannten Adresse bestellt werden. Die Online-Version können Sie weiterhin hier herunterladen.

team red Deutschland GmbH wurde mit dem Leitfaden für Fahrradabstellanlagen in die interaktive Website der Kampagne „200 Jahre Fahrrad – made in Germany“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgenommen. Die Karte, die 200 Innovationen rund um das Rad vorstellt, können Sie hier einsehen.

Ergänzend zum Leitfaden führen wir im Rahmen der Seminarreihe Fahrradparken der Fahrradakademie im Februar und März 2018 Vorträge in Mainz, Potsdam, Münster und Ulm durch. Details zum Seminar finden Sie auf der Seite des difu.

Leitfaden Betreiberkonzepte für Fahrradstationen, Sammelschließanlagen und Fahrradboxen – jetzt verfügbar

02.11.2017

Im Rahmen eines Forschungsprojektes, das durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 gefördert wird, hat team red bestehende Betreiberkonzepte für zugangsgesichertes Fahrradparken an ÖV-Haltepunkten evaluiert und einen Leitfaden entwickelt. Dieser Leitfaden dient als Hilfestellung, um das optimale Betreiberkonzept für eine zugangsgesicherte Abstellanlage in Abhängigkeit von lokalen Strukturen zu entwickeln. Zusätzlich soll er die Suche nach einem qualifizierten Betreiber unterstützen. Der Leitfaden richtet sich an Kommunen, Verkehrsunternehmen, potenzielle Betreiber, Landesministerien und Banken als Kreditgeber.

Den Leitfaden können Sie hier herunterladen.

Radverkehrskonzept Glückstadt – Befragungsergebnisse vorgestellt

28.09.2017

team red erarbeitet derzeit ein Radverkehrskonzept für Glückstadt. In diesem Rahmen wurde eine Befragung auf Basis des ADFC-Fahrradklima-Tests durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am 26.09.2017 bei einer Ausschusssitzung in Glückstadt vorgestellt.

An der Befragung, die in einem Zeitraum von drei Wochen durchgeführt wurde, haben sich insgesamt 278 Menschen beteiligt. Jeder Zweite hat in teilweise ausführlichen Kommentaren Hinweise zu besonderen Konfliktpunkten gegeben, die nun direkt bei der Erstellung des Radverkehrskonzeptes berücksichtigt werden. Die 27 Fragen aus dem ADFC-Fahrradklima-Test erlauben zudem Aussagen darüber, in welchen Handlungsfeldern am meisten zu tun ist. Durch die Nutzung der Befragungsvorlage kann die Stadt bei den kommenden, regulären Durchläufen des ADFC-Fahrradklima-Tests feststellen, wie sie bei der Radverkehrsförderung vorankommt.

Bezogen auf die Einwohnerzahl war die Beteiligung in Glückstadt so hoch wie in keiner anderen Stadt beim ADFC-Fahrradklima-Test bisher. „Das zeigt, dass sich diese Befragung besonders eignet, um im Rahmen einer Konzepterstellung den Ist-Stand zu ermitteln“, so Projektleiter Thomas Möller. „Der ADFC-Fahrradklima-Test hat ein sehr großes Potenzial als Evaluationsinstrument für die Radverkehrsförderung, das in kleinen und mittleren Städten noch viel zu wenig genutzt wird. Gerade in diesen Städten entscheidet sich aber, ob Deutschland fahrradfreundlicher wird.“ team red bietet für kleine und mittlere Städte Einstiegshilfen sowie passende Beratung zur Radverkehrsförderung.

Fahrradpolitikaudit BYPAD in Thüringen abgeschlossen

14.08.2017

Der Freistaat Thüringen hat als erstes Bundesland in Deutschland das auf europäischer Ebene entwickelte Fahrradpolitikaudit BYPAD für Regionen durchgeführt. Die Urkunde für die erfolgreiche BYPAD-Teilnahme wurde am 8. August im Rahmen einer Radverkehrskonferenz an Ministerin Birgit Keller durch Thomas Möller, Teamleiter Radverkehr, übergeben.

Das Verfahren war in die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes für den Freistaat Thüringen eingebunden. Die Evaluationsgruppe aus Politik, Verwaltung und Verbänden hat in drei von team red moderierten Treffen die Stärken und Schwächen der Radverkehrspolitik herausgearbeitet, Ziele und Handlungsansätze diskutiert und schließlich Eckpunkte für die Radverkehrsförderung festgelegt.

Bei der Konferenz in Erfurt haben sich über 100 Teilnehmende von Kommunen und Institutionen im Freistaat über Fördermöglichkeiten für das Radfahren in Thüringen und den Stand der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes informiert.

Interreg Südliche Ostsee - Seed money für CoBiUM

17.07.2017

Von März bis Juni hat team red das Projekt CoBiUM im Auftrag der Stadt Växjö (Schweden) betreut. Es hat zum Ziel, den Einsatz von Lastenfahrrädern im städtischen Verkehr zu fördern. Mit sogenanntem ‚seed money’ aus dem Förderprogramm Interreg A Südliche Ostsee konnte eine Machbarkeitsstudie für ein größeres Projekt durchgeführt sowie das zukünftige Konsortium zusammengestellt werden.

CoBiUM (Cargo Bikes in Urban Mobility) hat dabei drei Nutzergruppen betrachtet: Private Haushalte, Kommunen sowie Unternehmen. Es galt die Treiber und Hindernisse einer verstärkten Nutzung von Lastenfahrrädern in diesen Gruppen zu identifizieren. Dabei spielten auch die kulturellen Hintergründe in den einzelnen Partnerländern (neben Schweden auch Deutschland, Polen und Litauen) sowie deren infrastrukturelle Ausstattung eine Rolle.

Im Rahmen des Projekts hat ein Besuch der ECLF Konferenz (European Cycle Logistics) in Wien weitere nützliche Hinweise und Erkenntnisse geliefert. Darüber hinaus war die Konferenz für eine Vernetzung mit wichtigen Akteuren der europäischen Fahrradlogistik-Szene hilfreich. Die nächste Konferenz findet 2018 in Berlin statt. Die Stadt Växjö hat als Lead Partner eines Konsortiums im 4. Call des Förderprogramms einen Vollantrag für ein dreijähriges Projekt zu diesem Thema eingereicht.

Fahrradklima-Test 2016 – Online-Befragung und Kartenbasis von team red

08.06.2017

Am 19.05. veröffentlichte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seinen Fahrradklima-Test 2016. Diese deutschlandweite Umfrage zu allen Bereichen der Radverkehrsförderung fand zum siebten Mal statt - mit einem Rekordergebnis von mehr als 120.000 Teilnehmern und 539 Städten in der Wertung.

team red hat im Auftrag des ADFC die Online-Befragung und Auswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in der 2014 erstmals von team red erstellten Karte auf Basis des firmeneigenen "ObjectManager" im Internet dargestellt. Die Online-Karte bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu den Ergebnissen der bewerteten Städte und zeigt gleichzeitig den unterschiedlichen Entwicklungsstand in Deutschland auf einen Blick.

"Dieses Projekt zeigt durch die erfolgreiche Verschneidung der Bereiche Radverkehrsförderung, Marktforschung und IT die Leistungsfähigkeit integrierter Planung", erläutert Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger das Selbstverständnis der Innovationsberatung team red.

Ansprechpartner:
Thomas Möller (Radverkehr)
Hannes Schreier (Marktforschung)
Alexander von Harnier (ObjectManager)

Stadt Garching erhält Förderung aus dem Förderprogramm „Klimaschutz im Radverkehr“

10.05.2017

Das Konzept bezieht sich auf das Gewerbegebiet Garching-Hochbrück, das bisher schwierige Rahmenbedingungen für den Radverkehr bietet. Zentrale Themen sind der Ausbau der Radverkehrsanlagen, die Einführung eines Fahrradverleihsystems und betriebliche Maßnahmen der Radverkehrsförderung. Die Kooperation der Stadt mit den Unternehmen ist ein zentrales Element des Antrags.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird vom BmuB mit ca. 1,7 Mio. Euro gefördert. Der Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ ist Teil der Kommunalrichtlinie Klimaschutz.

Das Projekt trägt den Titel „bike2business“ und soll dazu beitragen, den Anteil der Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, signifikant zu erhöhen. Wie viele Gewerbegebiete in Deutschland entstand das Gewerbegebiet Garching-Hochbrück in den 70er Jahren, also zu einer Zeit, in der Radverkehr bei den Planungen kaum Berücksichtigung fand. Im Rahmen des Projekts sollen nun, unter den gegebenen baulichen Rahmenbedingungen, bestmögliche Lösungen für den Radverkehr entwickelt und umgesetzt werden.

Workshop zur Radverkehrsförderung in Offenbach zum dritten Mal erfolgreich

05.04.2017

Im März hat team red im Auftrag der Stadt Offenbach den dritten Workshop zur Radverkehrsförderung durchgeführt. Motivation zum Radfahren und sicheres Fahrradparken waren die Themen.

team red berät die Stadt Offenbach bereits seit 2014 erfolgreich bei der Radverkehrsförderung und legt besonderen Wert auf die Beteiligung der Akteure.

Zu dem diesjährigen Workshop hatte das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz ins Rathaus eingeladen. Wie auch schon in den letzten Jahren kamen mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um Ideen und Aktionen zu entwickeln, mit dem Ziel, noch mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren und das Fahrradparken sicherer zu gestalten. Der Workshop bot einen guten Rahmen zum Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit den Fahrradexpertinnen und -experten. Zum Abschluss wurden vier Initiativen kurz vorgestellt: ADFC Offenbach, die Critical Mass Offenbach, Stadtmenschen Offenbach und Radwende.

Die erarbeiteten Ideen werden nun hinsichtlich der Umsetzbarkeit bewertet und ggf. sukzessive umgesetzt. Ein weiteres Vernetzungstreffen im Rahmen der AG Radverkehrsförderung, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, um an einem konkreten Programm für das Fahrradjahr 2017 zu arbeiten, findet am 05. Mai 2017 im Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Pendeln mit Rückenwind“ – Der Praxisleitfaden für das berufliche Pendeln mit Pedelecs

21.02.2017

Im Projekt „EBikePendeln“ wurde die Praxiseignung von Pedelecs für das berufliche Pendeln untersucht. team red konnte dieses Projekt mit weiteren Partnern erfolgreich umsetzen. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hatte gemeinsam mit team red, dem Difu und weiteren Partnern das Projekt „EBikePendeln“ initiiert. In diesem Projekt wurde erprobt, wie sich Pedelecs als modernes und umweltgerechtes Verkehrsmittel als Ersatz für das KFZ für das berufliche Pendeln eignen.

In vier Erprobungswellen legten ca. 300 Mitarbeiter von 35 Unternehmen und Institutionen aus Berlin und Brandenburg ca. 150.000 km Fahrstrecke mit dem Pedelec zurück. Die Ergebnisse wurden wissenschaftlich evaluiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Pedelec ein für das berufliche Pendeln sehr geeignetes Verkehrsmittel ist. Mit hohen Nutzeffekten für Stadt, Unternehmen und Mitarbeiter.

Der Praxisleitfaden gibt einen Überblick über die Ergebnisse und liefert interessierten Kommunen und Unternehmen wertvolle Hinweise, wie diese den Radverkehr im betrieblichen Mobilitätsmanagement mit Pedelecs wirkungsvoll fördern können.

Die Broschüre kann kostenlos beim Difu bezogen werden.

Projektlaufzeit: 2014 - 2016

Projektleitung bei team red: Axel Quanz

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